Unser Tipp des Monats August

Perfekt zum Ausklang der Sommerferien ist ein Kombi-Tag in zwei Städten und mit insgesamt drei RUHR.TOPCARD-Partnern auf dem Zettel.

Zum Start in den Tag steht eine Hafenrundfahrt in Duisburg an. Das habe ich tatsächlich noch nie gemacht – und dabei ich liebe ich das Wasser, Schiffe und alles, was dazu gehört! Eigentlich am meisten das Meer, aber ich bin auch mit dem Rhein, der Ruhr und dem Duisburger Hafen einverstanden. Direkt um die Ecke ist ein Parkplatz an der Straße frei und so habe ich nur einige Meter bis zum Steiger Schwanentor zu überwinden – dem Anleger der Weißen Flotte Duisburg, auf der ich dank der Karte an einer 2stündigen Hafenrundfahrt teilnehmen kann. Die 11 Uhr Tour ist angenehm leer – oder voll – und so ist ein Platz an Deck absolut unproblematisch. Pünktlich um 11 Uhr geht es los mit einem Wendemanöver und dann in Richtung Rhein. Informatives wird in gut verdaulichen Häppchen über die Lautsprecher durchgegeben und zu sehen gibt es neben stillgelegten Fabriken an den Ufern, Schrottplätzen und aktiven Industriebetrieben auch wunderschöne Brücken, Gebäude und Kunstwerke – wie zum Beispiel das Rheinorange, die orangene Stahl-Bramme, die die Mündung der Ruhr in den Rhein und gleichzeitig das Ende des RuhrtalRadwegs markiert oder das „Echo des Poseidon“ von Markus Lüpertz. Während der 2 Stunden fährt die Weisse Flotte durch diverse Kanäle und Häfen und in Nullkommanichts ist die Tour vorbei! An Deck lässt es sich herrlich sitzen, ein oder zwei Getränke – und klassisch – eine Bockwurst mit Toast konsumieren ;-)

Nach der Tour bietet sich ein Besuch im Explorado Kindermuseum im Innenhafen an, hier können sich Kleine auf der Mitmachbaustelle austoben oder ganz aktuell Barbies Werdegang vom Model zur Astronautin bestaunen. Bei feinstem Wetter sind die „Draußen“-Attraktionen ein echter Bringer, bevor es zum Stopp Nummer 3, dem Kloster Kamp, Teil des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp in Kamp-Lintfort geht.

Hier ist Ruhe und verschnaufen angesagt – zunächst im wunderbar duftenden Kräutergarten, dann im Spenden-Café. Der Rundgang durch die Schatzkammer bringt die Geschichte des ehemaligen Zisterzienser-Klosters näher. Besucher sind herzlich eingeladen, in den wunderbaren Räumen der Anlage an Seminaren teilzunehmen, mit der RUHR.TOPCARD ist allerdings „nur“ der Besuch des Klosters einmalig kostenfrei. Im Shop werden Senf und Honig aus der Region verkauft und es lässt sich hier vortrefflich in die Geschichte eintauchen, denn das Kloster wurde bereits 1123 gegründet. Die damaligen Mönche aus dem Orden der Zisterzienser bescherten dem Gebiet einen landwirtschaftlichen Boom und von hier aus gründeten sich Klöster in ganz Nordost-Europa. Sehr beeindruckend, dieser spirituelle Ort. Auch für nicht besonders spirituelle Menschen, wie mich ;-).

Ein rundum perfekter Tag bei strahlendem Sonnenschein und eine klare Empfehlung für die Reihenfolge!