„Schloss der Arbeit“ nannten Zeitgenossen diese wohl schönste Zeche des Ruhrgebiets. Mit ihren prunkvollen Backsteinfassaden und opulenten Giebeln erinnert die Anlage tatsächlich eher an eine Adelsresidenz als an ein Bergwerk. Kaum mehr vorstellbar ist heute, dass das Ensemble nach der Stilllegung in den 1960er Jahren abgerissen werden sollte. Wichtigstes Objekt im Kampf um den Erhalt war die Maschinenhalle mit dem eindrucksvollen Jugendstilportal – heute eine Ikone der Industriekultur. Das über 100 Jahre alte Gebäude wird derzeit saniert und ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Die Dauerausstellung des Museums macht die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen im Bergbau anschaulich.
RUHR.TOPCARD-Leistung:
Einmalig freier Eintritt. Gilt nicht bei Sonderveranstaltungen. Preis ohne RUHR.TOPCARD: 4,- Euro
Anfahrt mit dem ÖPNV
Bahnhof Bövinghausen | DB-Linie 43
Anfahrt mit dem PKW
A 40 AS Dortmund-Lütgendortmund oder
A 45 AS Dortmund-Marten, den Schildern folgen.